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Both Worlds

Lexxó

Länge: 03:29

Hochgeladen am: 03.06.2018 11:54 |

A Song about the freaky Sides of Separation. My Idea was that it should sound like that confused Situation. I made that Experiences by myself and making a Song about.


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 9.0
  • Arrangement: 6.0
  • Performance: 7.0
  • Sound
  • Frequenzbild: 6.0
  • Räumlichkeit: 5.0
  • Dynamik: 7.0
  • Lautstärkeverhältnisse: 6.0

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 5
  • Arrangement: 3
  • Performance: 6
  • Sound
  • Frequenzbild: 5
  • Räumlichkeit: 4
  • Dynamik: 4
  • Lautstärkeverhältnisse: 4
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen elektronischen Titel mit Einflüssen aus den verschiedensten Stilistiken eingereicht, der sich schwerlich einem konkreten Genre zuordnen lässt. Das Arrangement wirkt insgesamt sehr chaotisch, experimentell und oftmals leider auch etwas beliebig und wahllos. Es ist zwar eindeutig, dass du eine etwas konfuse Stimmung vermitteln wolltest, allerdings solltest du trotzdem unbedingt versuchen, eine Dramaturgie und eine Stimmung zu erschaffen, die für den Hörer nachvollziehbar ist. Insbesondere fällt auch auf, dass das Intro des Stücks extrem lang geraten ist, bevor es dann "zur Sache geht".

Es ergibt sich leider nicht nur zeitlich, sondern auch in der Stimmenverteilung deines Songs ein sehr chaotisches und unstrukturiertes Gefühl. Das liegt zum Teil auch daran, dass extrem unterschiedliche Genre-Einflüsse "zusammengewürfelt" wurden, aber auch in einem Crossover-Kontext solltest du unbedingt jeder Stimme eine sinnvolle Funktion und einen Platz in der musikalischen Hierarchie zuzuweisen, damit sich ein stimmiges Bild ergibt, dem der Hörer folgen kann.

Die Topline gefällt uns ganz gut und ist durchaus eingängig - sie eignet sich unserer Meinung nach am ehesten für eine Strophe und steigert sich auch ganz ordentlich; leider fehlt allerdings der Höhepunkt dazu, was den Zuhörer etwas zu sehr "in der Luft hängen" lässt. Insgesamt wirkt durch die fehlende Führung und das chaotische Arrangement das gesamte Stück leider eher flach und wirkungslos. Nicht zuletzt, weil so viele gegensprüchliche Elemente eine stringente emotionale Wirkung verhindern.

Recording / Performance:

Viele Sounds sind sehr interessant und komplex designt - hierfür geben wir dir einen Kreativ-Bonus. ;)

Dennoch passen viele der verwendeten Sounds leider nicht wirklich zusammen und wirken dadurch etwas beliebig kombiniert - auch hier solltest du versuchen, mit jedem experimentellen Sounddesign einen bestimmten Zweck zu verfolgen und diese erwünschte Wirkung entsprechend zu kombinieren, damit beim Hörer ein etwas nachvollziehbareres Klangbild ankommt. ;)

Die Gitarrenarbeit kann man durchaus als komplex und virtuos bezeichnen - man merkt, dass hier einige Jahre Übung und technisches Know-How zusammenkommen.

Sound:

Du hast ein mp3-File in sehr niedriger Auflösung (ca. 120 kbps) eingereicht. Wir würden dir unbedingt dazu raten, mit verlustfreien Formaten zu arbeiten oder zumindest höhere Bitraten zu wählen, weil diese extreme Datenkompression natürlich die Klangqualität deiner Mischung stark beeinflusst. Insbesondere macht sich das natürlich in den Höhen bemerkbar und oberhalb von ca. 13 - 14 kHz fehlt das High-End komplett (siehe Analyser), aber auch andere Frequenzbereiche leiden unter dem Informationsverlust. Diese Auflösung ist bestenfalls für Endkonsumenten geeignet und selbst dort heutzutage eigentlich schon "out-dated". ;)

Dein Mix hat mit derselben Problematik zu kämpfen, die auch die Komposition selbst betrifft: Fehlende Hierarchie. Du solltest unbedingt versuchen, jedem Signal des Songs eine klare emotionale und musikalische Funktion zuzuweisen und es entsprechend im Mix platzieren. In der Musik ist es immer sehr wichtig, dass jedes Element einen passenden Platz bekommt und sich die verschiedenen Spuren stimmig ergänzen, damit ein einheitliches Bild, eine Dramaturgie und daraus resultierend eine kontrollierte emotionale Wirkung entsteht.

Die Dynamikbearbeitung der einzelnen Spuren ist leider noch nicht optimal umgesetzt. Die richtige Kompression für jedes Signal zu finden, ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Tonmischung, daher lohnt es sich, hier etwas mehr Zeit zu investieren, damit keine einzelnen Noten bzw. Silben hervorstechen und andere untergehen. Kompression ist vor allem auch wichtig, um eine feste Hierarchie herzustellen, denn ohne Dynamikkontrolle entsteht gerne eine etwas intransparentes und instabiles Bild, das auf den Durchschnittskonsumenten schlicht "unprofessionell" wirkt.

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 4.9

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10

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  • Song
  • Songwriting: (( comment.songwriting ))
  • Arrangement: (( comment.arrangement ))
  • Performance: (( comment.performance ))
  • Sound
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  • Räumlichkeit: (( comment.spaciality ))
  • Dynamik: (( comment.dynamics ))
  • Lautstärkeverhältnisse: (( comment.loudness ))

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