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Pop

Face the Storm

Storm

Länge: 04:07

Hochgeladen am: 18.07.2018 18:20 |


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 8.8
  • Arrangement: 8.8
  • Performance: 8.4
  • Sound
  • Frequenzbild: 7.8
  • Räumlichkeit: 7.9
  • Dynamik: 8.1
  • Lautstärkeverhältnisse: 6.9

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 3
  • Arrangement: 3
  • Performance: 1
  • Sound
  • Frequenzbild: 3
  • Räumlichkeit: 2
  • Dynamik: 2
  • Lautstärkeverhältnisse: 2
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Dieser Song hat einen sehr rockigen Charakter. In diesem Genre ist ein relativ natürlicher Klang der Instrumente erwünscht - hier sind klangliche Experimente unerwünscht, sodass die Hörerwartung des Hörers befriedigt wird. Besonders das Schlagzeug profitiert in dieser Stilrichtung von einem möglichst realistischen Klang. Das Songwriting zeigt einige gute Ansätze - das Arrangement leidet ein wenig unter der nicht ganz optimalen Performance.

Recording / Performance:

Die Aufnahmen der Einzelsignale klingen leider etwas unprofessionell – es macht Sinn, für Aufnahmen einen akustisch ausgewogenen Raum zu verwenden (bzw. den Raum dementsprechend herzurichten) und sich genauere Gedanken über die Mikrofonierung zu machen. Wir haben bemerkt, dass die Gitarre etwas verstimmt ist. Vor einer Aufnahme – Session sollten unbedingt alle stimmbaren Instrumente penibel gestimmt werden. Bedenke, dass sich verschiedene Verstimmungen im Mix summieren und die klangliche Qualität des Stücks maßgeblich beeinflussen können. Leider spielt die Gitarre nicht ganz „tight“, d.h. das Timing ist hier nicht ganz optimal gelungen. Versuche in Zukunft bei Aufnahme-Sessions etwas genauer darauf zu achten, dass alle Instrumente noch besser den Takt treffen. Natürlich sind auch nachträgliche Bearbeitungen möglich – diese sind aber mit mehr Arbeit verbunden und das klangliche Ergebnis ist meist nicht ganz so gut. Die Performance der Vocals hat noch etwas Luft nach oben. Achte beim Einsingen etwas mehr auf Details, da sich bereits bei der Aufnahme viel über die spätere Qualität sagen lässt. Je besser die Aufnahme, desto weniger muss man beim Editing bzw. Mixing korrigieren und eingreifen. Wir haben bemerkt, dass die Vocals in deinem Song etwas undeutlich sind. Ein “Nuscheln” ist in der Postproduktion leider nicht wieder gut zu machen, daher sollte bereits während der Aufnahmen auf diesen Aspekt wert gelegt werden – schließlich soll der Text im Endprodukt gut verständlich sein.

Sound:

Die Dynamik der Stimme wirkt in diesem Song etwas unkontrolliert – an manchen Stellen gehen Silben im Songkontext ein wenig unter, während andere sehr laut hervorstechen. Um diese Problematik in den Griff zu bekommen, kann man einen Kompressor einsetzen. Prinzipiell sollte man die Stimme so weit komprimieren, wie möglich – aber natürlich nur solange, wie das Material noch natürlich klingt und nicht beginnt zu „pumpen“. Durch die Verringerung der Dynamik durch einen Kompressor erhalten die Vocals ein besseres Durchsetzungsvermögen im Mix und ihre Sprachverständlichkeit wird deutlich erhöht. Uns ist außerdem aufgefallen, dass die von dir verwendete Räumlichkeit für den Song nicht ganz optimal ist. In diesem Fall hast du relativ viel Hall benutzt, wodurch die Instrumente ein wenig zu indirekt wirken. Achte in Zukunft darauf, dass der Raumklang nicht zu sehr in den Vordergrund rückt, damit sich die Instrumente im Verhältnis besser durchsetzen können. Zudem ist der Gesamtklang deiner Mischung etwas zu „boomy“ geraten, d.h. dass die tiefen Frequenzbereiche zu stark ausgeprägt sind. Diese Problematik ist mit einem EQ auf den entsprechenden Spuren zu beheben. Auch empfanden wir deine Panorama-Einstellungen (Verteilung der Signale auf der Stereoachse) als etwas zu weit. Besonders beim Einsatz von Stereo-Verbreiterungs-Effekten kann es schnell zu Überbreiten kommen. Versuche deinen Mix beim Mischen gelegentlich in Mono zu kontrollieren. Sollten Signale dann sehr leise sein oder gar verschwinden, gibt es Probleme bei der Monokompatibilität. Auch ein Goniometer oder ein Korrelationsgradmesser zeigen dir diese Problematik sehr gut an. Uns ist zudem aufgefallen, dass die Lautstärke-Verhältnisse in deinem Mix leider nicht ganz stimmig sind. Bedenke, dass eine passende Pegel-Hierarchie mit Abstand die wichtigste Basis für einen ausgewogenen Mix darstellt. Du solltest also unbedingt noch etwas mehr Zeit in den Roughmix investieren, damit jedes Element seinen musikalisch passenden Platz im Arrangement einnehmen kann.

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 4.4

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(Öffentlich)
10

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  • Song
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  • Arrangement: (( comment.arrangement ))
  • Performance: (( comment.performance ))
  • Sound
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  • Dynamik: (( comment.dynamics ))
  • Lautstärkeverhältnisse: (( comment.loudness ))

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