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Libertree & Dabey - Simplicity [RMX]

Dabey

Länge: 03:57

Hochgeladen am: 12.07.2018 20:23 | Deutschland

Simplicity is all we need

Das Credo der Berliner Künstlerin Libertree könnte nicht treffender gewählt sein. Ihre Songs verführen durch die zarte Stimme und den Platz den Sie dem Hörer lassen. Keiner der Tracks wird dabei jemals nebensächlich sondern immer ergreifend.

Bei Dabey treffen Elemente des TripHop auf geloopte Drums im HipHop Stil. Auch Trompete, Piano oder Violine sind gern gesehen Gäste auf seinen Tracks. Das erste Album war ein Meilenstein auf seinem Weg zum etablierten Act in den Genres Downtempo und Chillhop.

Der vorliegende Track ist ein Kollaboration basierend auf dem Track "Simplicity" der letzten EP von Libertree "Drums & Lights: Chapter Three". Dieser wurde von Dabey in ein neues Sound-Gewand gekleidet und besticht den Zuhörer durch Einfachheit und Abwechslung. Just taking it easy baby...


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 8.5
  • Arrangement: 7.9
  • Performance: 7.9
  • Sound
  • Frequenzbild: 7.6
  • Räumlichkeit: 7.8
  • Dynamik: 8.2
  • Lautstärkeverhältnisse: 8.0

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 5
  • Arrangement: 5
  • Performance: 4
  • Sound
  • Frequenzbild: 4
  • Räumlichkeit: 3
  • Dynamik: 3
  • Lautstärkeverhältnisse: 3
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen interessanten und atmosphärischen RnB- oder Lounge-Pop-Song eingereicht. Die Harmonien und Melodien sind durchaus interessant und es entsteht durchaus eine angenehme Stimmung, die allerdings manchmal etwas widersprüchlich wirkt. Während die Klangauswahl und die Harmonieführung im Playback insgesamt eher relaxed und "chillig" wirkt und auch die Vocals eine eher melancholisch-entspannte Stimmung erzeugen, wirken die Drums in deinem Stück leider sehr hektisch und "aufgeregt".

Recording / Performance:

Die Vocal Performance ist durchaus ordentlich umgesetzt. Intonation und Timing sind im "grünen Bereich" und auch die Emotionsebene kommt nicht zu kurz.

Wie bereits erwähnt, ist uns ein sehr hektisches und eher "aufgeregtes" Drum Programming in deinem Song aufgefallen. Da dies einen recht starken Kontrast zum Rest des Songs und vor allem auch zu Vocal-Performance darstellt, ergibt sich leider der Eindruck, als hätte die Sängerin auf ein anderes Playback performt und das Playback wurde hinterher umgebaut / ausgetauscht. Du könntest hier also kompositorisch, wie auch auf Produktionsebene versuchen, die Stimmungslage der verschiedenen Elemente noch etwas stringenter und klarer zu definieren.

Sound:

Das Schlagzeug ist im Kontext des Songs recht laut geraten. Im Vergleich zu den anderen Teilen und Elementen klingt es etwas zu dominant. Auch dies sorgt gemeinsam mit dem eher hektischen Programming dazu, dass die Drums einen eher aggressiven und dominanten Charakter besitzen. Du kannst also auch den Pegel ein wenig zurücknehmen, um die Drums besser einzubetten.

Auch ist der Klang der Stimme in deiner Mischung sehr indirekt und dumpf. Die Stimme wird von anderen Elementen der Mischung maskiert und rückt dadurch in den Hintergrund. Versuche die Stimme durch eine Anhebung der Höhen und eine längere PreDelay – Zeit auf dem Hallraum näher an den Hörer zu holen. Insgesamt fällt hier auf, dass die Höhen der Stimme ein wenig zu kurz gekommen sind und sich viel Energie in den Tiefmitten "aufschaukelt". Versuche, die mittleren Frequenzbereiche etwas klarer "aufzuräumen" und dafür die Höhen etwas lauter einzustellen.

Uns ist außerdem aufgefallen, dass die Effekte auf den Vocals teils sehr sperrig und "aufgesetzt" wirken. Vor allem der Einsatz von Räumlichkeiten sorgt in deinem Mix dafür, dass der Gesang sehr isoliert und vereinzelt da stehen. Versuche also, eine klarere und realistischere Raumstruktur zu finden, um die Vocals noch schlüssiger mit dem Playback zu verschmelzen.

Die Dynamik der Stimme wirkt in diesem Song etwas unkontrolliert – an manchen Stellen gehen Silben im Songkontext ein wenig unter, während andere sehr laut hervorstechen. Um diese Problematik in den Griff zu bekommen, kann man einen Kompressor einsetzen. Prinzipiell sollte man die Stimme so weit komprimieren, wie möglich – aber natürlich nur solange, wie das Material noch natürlich klingt und nicht beginnt zu „pumpen“. Durch die Verringerung der Dynamik durch einen Kompressor erhalten die Vocals ein besseres Durchsetzungsvermögen im Mix und ihre Sprachverständlichkeit wird deutlich erhöht.

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 5.2

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18

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  • Sound
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  • Lautstärkeverhältnisse: (( comment.loudness ))

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