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Pop

the end of someting

soulsister

Länge: 04:31

Hochgeladen am: 12.07.2018 12:59 | Deutschland


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 8.6
  • Arrangement: 8.1
  • Performance: 8.1
  • Sound
  • Frequenzbild: 8.6
  • Räumlichkeit: 8.4
  • Dynamik: 8.0
  • Lautstärkeverhältnisse: 7.1

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 3
  • Arrangement: 3
  • Performance: 4
  • Sound
  • Frequenzbild: 3
  • Räumlichkeit: 3
  • Dynamik: 2
  • Lautstärkeverhältnisse: 2
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen etwas vintage-orientierten Oldie-Rock-Song eingereicht. Die Harmonien und Melodien sind dabei durchaus genre-typisch und auch der Text ist recht stimmig geschrieben und passt zur Stimmung des Songs.

Uns ist aufgefallen, dass dein Song einen etwas flachen Spannungsbogen aufweist. Es ist sinnvoll, die verschiedenen Passagen des Stücks besser voneinander abzugrenzen, damit dem Hörer ein Gefühl von Spannung vermittelt wird und das Stück eine fesselndere Wirkung erzielt. Auch die Melodieführung wirkt leider noch ein wenig "ziellos", hier könnte man versuchen, noch etwas mehr auf einen klaren Höhepunkt, eine Auflösung oder ähnliches hin zu leiten.

Uns ist aufgefallen, dass der Refrain des Songs sich noch effektiver vom Rest des Songs absetzen könnte. Bei Refrains ist es wichtig, dass diese sich klar von den Strophen unterscheiden, damit eine Steigerung der Spannung stattfindet und der Refrain besser ins Ohr geht. Diese Steigerung kann man z.B. durch einen Harmoniewechsel und / oder eine Verbreiterung im Stereopanorama erreichen – besonders die Rhythmusgruppe kann auch sehr viel dazu beitragen, dass sich ein Part des Songs vom anderen absetzt. Auch eine Erhöhung der Lautstärke oder andere Klangveränderungen können mittels Automationen für eine Steigerung eingesetzt werden.

Recording / Performance:

Die Vocal-Performance ist technisch ordentlich umgesetzt und sauber performt. Uns ist allerdings ein insgesamt etwas emotionsloser Stil aufgefallen. Gerade in dieser Stilistik ist es wichtig, bei der Aufnahme auf eine ausgeprägte und passende Emotionsebene zu achten. Bedenke, dass die menschliche Stimme der wichtigste Emotionsträger in beinahe jedem populären Musikstück darstellt. Da Músik in erster Linie von Emotion lebt, lohnt es sich also, hierauf besonderes Augenmerk zu legen. ;)

Sound:

Uns ist aufgefallen, dass die Lautstärke-Verhältnisse in deinem Mix leider nicht ganz stimmig sind. Bedenke, dass eine passende Pegel-Hierarchie mit Abstand die wichtigste Basis für einen ausgewogenen Mix darstellt. Du solltest also unbedingt noch etwas mehr Zeit in den Roughmix investieren, damit jedes Element seinen musikalisch passenden Platz im Arrangement einnehmen kann.

Die Gitarren kommen in deiner Mischung leider deutlich zu kurz. Du kannst hier den Pegel ruhig deutlich anheben, damit die musikalische Hierarchie klargestellt wird. ;)

Der Bass ist in deinem Mix sehr laut geraten und in seiner Dynamik recht unkontrolliert. Dadurch stechen manche Töne im Mix hervor, während andere etwas untergehen. Du solltest hier also mit einem Kompressor und eventuell einem dynamischen EQ arbeiten, um einen stabileren und gleichmäßigeren Basslauf zu erreichen.

Die Drums besitzen leider keinen richtigen "Druckpunkt" und können sich daher nicht im Mix durchsetzen. Hier solltest du also den Pegel eventuell ein wenig anheben und natürlich auch das EQ-ing und die Kompression der Schlagzeugspuren überprüfen, damit sich die Drums klar und deutlich durchsetzen können und auch die Transienten nicht zu kurz kommen.

Die Snare ist in deinem Mix sehr dumpf und hintergründig geraten. Hebe die Höhen ein wenig an, um die Snare lesbarer und "knackiger" zu gestalten.

Die Dynamik der Stimme wirkt in diesem Song etwas unkontrolliert – an manchen Stellen gehen Silben im Songkontext ein wenig unter, während andere sehr laut hervorstechen. Um diese Problematik in den Griff zu bekommen, kann man einen Kompressor einsetzen. Prinzipiell sollte man die Stimme so weit komprimieren, wie möglich – aber natürlich nur solange, wie das Material noch natürlich klingt und nicht beginnt zu „pumpen“. Durch die Verringerung der Dynamik durch einen Kompressor erhalten die Vocals ein besseres Durchsetzungsvermögen im Mix und ihre Sprachverständlichkeit wird deutlich erhöht.

Auch ist der Klang der Stimme in deiner Mischung etwas indirekt. Die Stimme wird von anderen Elementen der Mischung maskiert und rückt dadurch etwas in den Hintergrund. Versuche die Stimme durch eine Anhebung der Höhen und eine längere PreDelay – Zeit auf dem Hallraum näher an den Hörer zu holen.

Du hast in deiner Mischung mit sehr viel Hall-Einsatz gearbeitet, leider entsteht dabei aber keine klare Staffelung bzw. Positionierung der Signale. Du solltest hier also versuchen, die Elemente klar und deutlich auf verschiedene räumliche Positionen zu stellen, damit dein Mix eine gewisse Natürlichkeit und Transparenz erhält.

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 4.7

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(Öffentlich)
4

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  • Song
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  • Performance: (( comment.performance ))
  • Sound
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  • Räumlichkeit: (( comment.spaciality ))
  • Dynamik: (( comment.dynamics ))
  • Lautstärkeverhältnisse: (( comment.loudness ))

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