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Pop

Stories untold

Issi

Länge: 03:10

Hochgeladen am: 12.07.2018 11:07 | Deutschland

Heartfelt Music from the Heart


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 8.7
  • Arrangement: 8.6
  • Performance: 8.4
  • Sound
  • Frequenzbild: 7.8
  • Räumlichkeit: 8.0
  • Dynamik: 8.1
  • Lautstärkeverhältnisse: 7.8

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 4
  • Arrangement: 4
  • Performance: 5
  • Sound
  • Frequenzbild: 1
  • Räumlichkeit: 2
  • Dynamik: 3
  • Lautstärkeverhältnisse: 4
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen ganz netten und stimmungsvollen Pop-Song im Singer-Songwriter-Stil eingereicht.

Die Komposition ist dabei recht einfach, aber durchaus genre-typisch gehalten. Harmonien und Melodien sind durchaus stimmig, da gibt es nicht viel zu meckern.

Du hast deine Komposition aber in erster Linie auf ein einzelnen Riff gestützt, dass ständig wiederholt wird. Das Riff an sich gefällt uns zwar ganz gut, aber dadurch besitzt dein Song natürlich eine sehr flache Songdynamik und die Songstruktur wirkt etwas dürftig. Uns ist zum Beispiel aufgefallen, dass der Refrain des Songs sich noch effektiver vom Rest des Songs absetzen sollte, um Höhepunkte zu signalisieren. Bei Refrains ist es wichtig, dass diese sich klar von den Strophen unterscheiden, damit eine Steigerung der Spannung stattfindet und der Refrain besser ins Ohr geht. Diese Steigerung kann man z.B. durch einen Harmoniewechsel und / oder eine Verbreiterung im Stereopanorama erreichen – besonders die Rhythmusgruppe kann auch sehr viel dazu beitragen, dass sich ein Part des Songs vom anderen absetzt. Auch eine Erhöhung der Lautstärke oder andere Klangveränderungen können mittels Automationen für eine Steigerung eingesetzt werden.

Problematisch ist aber vor allem die technische Umsetzung, hier gibt es noch einige "Baustellen", die unbedingt korrigiert werden sollten.

Recording / Performance:

Die Phonetik des Sängers ist bei deinem Song leider nicht ganz optimal. Es ist sehr wichtig, dass man bei den Aufnahmen auf eine korrekte Aussprache achtet. Hierbei kann auch ein Wörterbuch mit Lautschrift hilfreich sein. Bedenke, dass eine mäßige Aussprache das gesamte Klangbild des Songs beeinflusst. In vielen Fällen macht es auch durchaus Sinn, sich nach einem passenden Interpreten für den jeweiligen Song umzusehen. So wie ein guter Metal – Gitarrist wahrscheinlich nicht die geeignetste Wahl für eine Blues – Nummer ist, sollte man auch bei Sängern darauf achten, dass der Stil und die Sprache des entsprechenden Songs zu diesem Musiker passt. Gerade für einen authentischen Vocal-Sound ist oft einfach ein Muttersprachler die beste Wahl.

Die Intonation der Vocals ist leider nicht optimal. Hier macht es Sinn, an problematischen Stellen eine Tonhöhenkorrektur vorzunehmen, damit die Töne besser getroffen werden. Man sollte dabei allerdings darauf achten, dass die Natürlichkeit der Stimme erhalten bleibt – außer du möchtest genau diesen künstlichen Effekt erreichen.

Die Gitarren klingen leider sehr stark nach einem etwas billigen Pickup-Signal. Pickups sind zwar für den Live-Betrieb durchaus praktisch, aber für einen natürlichen, vollen Akustikgitarren-Sound solltest du unbedingt ein echte Mikrofonierung verwenden. ;)

Sound:

Uns ist ein insgesamt sehr scharfer und "giftiger" Gesamtklang aufgefallen. Die Mischung hat deutlich zu stark betonte hohe Frequenzanteile. Auch hier kannst du ruhig einen Analyzer zur Hilfe zu nehmen. Dieser kann Probleme schnell aufzeigen und kann beim EQ-ing der Signale sehr hilfreich sein.

Zusätzlich fällt auf, dass deinem Mix durch einen unterbetonten Bassbereich etwas Wärme und Druck fehlt, wodurch er leider etwas kraftlos wirkt. Dies führt dazu, dass deinem Mix ein solides Fundament fehlt. Vor allem der Bereich der höheren Bässe (ca. 150 – 400 Hz) ist entscheidend, um deiner Mischung eine gesunde Portion “Wärme” zu verleihen. Insgesamt fehlen den allermeisten Elementen in deinem Mix leider die Grundtonenergie, diese Elemente wirken dadurch sehr unnatürlich und dünn und die gesamte Mischung erhält einen sehr kühlen und dünnen Charakter, der natürlich durch die hellen Höhen noch verstärkt wird. Das EQ-ing ist also das Hauptproblem deiner Mischung. Man kann diese Problematik auch im Analyser sehr gut erkennen (siehe unten).

Insgesamt wirken die Frequenzen in deinem Mix leider auch nicht ganz aufgeräumt und viele Elemente kommen sich gegenseitig in die Quere. Versuche, jedem Element einen passenden Platz im Frequenzgang zuzuweisen und mit entsprechendem EQ-ing eine Demaskierung zu erreichen, um ein transparenteres Bild zu schaffen. Noch wichtiger ist allerdings der allgemeine Energieverlauf, der in deinem Mix leider sehr unangenehm, dünn und "zischelig" wirkt.

Die Gitarren sind in deinem Mix extrem dünn und "giftig" geraten. Dies liegt natürlich zum Teil daran, dass Pickup-Signale verwendet wurden, aber auch das EQ-ing sollte hier entsprechend überprüft werden: Senke die resonanten und unangenehmen Höhen ab und versuche, den "Bauch" der Gitarren stärker herauszuarbeiten, um einen vollen und warmen Sound zu erhalten.

Die Drums sind deutlich zu indirekt und leise geraten. Die Bassdrum ist dennoch sehr boomy geraten. Hier solltest du also das EQ-ing und auch das Leveling überprüfen. ;)

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 5.0

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  • Song
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  • Performance: (( comment.performance ))
  • Sound
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  • Lautstärkeverhältnisse: (( comment.loudness ))

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