Skip to Content

Pop

one fine day

Thunderroad

Länge: 06:49

Hochgeladen am: 12.07.2018 09:06 | Deutschland


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 7.7
  • Arrangement: 7.7
  • Performance: 7.9
  • Sound
  • Frequenzbild: 6.7
  • Räumlichkeit: 7.0
  • Dynamik: 7.7
  • Lautstärkeverhältnisse: 7.0

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 5
  • Arrangement: 4
  • Performance: 5
  • Sound
  • Frequenzbild: 4
  • Räumlichkeit: 3
  • Dynamik: 4
  • Lautstärkeverhältnisse: 3
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen netten und stimmungsvollen Oldie-Rock-Song eingereicht. Die Harmonien und Melodien sind dabei durchaus genre-typisch und passend gewählt. Uns ist allerdings aufgefallen, dass der Refrain des Songs sich noch effektiver vom Rest des Songs absetzen sollte - du hast hier einfach genau dieselbe Melodie weitergeführt. Bei Refrains ist es wichtig, dass diese sich klar von den Strophen unterscheiden, damit eine Steigerung der Spannung stattfindet und der Refrain besser ins Ohr geht. Diese Steigerung kann man z.B. durch einen Harmoniewechsel und / oder eine Verbreiterung im Stereopanorama erreichen – besonders die Rhythmusgruppe kann auch sehr viel dazu beitragen, dass sich ein Part des Songs vom anderen absetzt. Auch eine Erhöhung der Lautstärke oder andere Klangveränderungen können mittels Automationen für eine Steigerung eingesetzt werden.

Insgesamt ist uns aufgefallen, dass dein Song einen sehr flachen Spannungsbogen aufweist. Es ist sinnvoll, die verschiedenen Passagen des Stücks besser voneinander abzugrenzen, damit dem Hörer ein Gefühl von Spannung vermittelt wird und das Stück eine fesselndere Wirkung erzielt. Bedenke, dass Musik in erster Linie von Kontrasten lebt, da ohne Abwechslung keine Stimmung entstehen kann.

Recording / Performance:

Die Vocal-Performance ist technisch ordentlich umgesetzt und sauber performt. Uns ist allerdings ein insgesamt etwas emotionsloser Stil aufgefallen. Gerade in dieser Stilistik ist es wichtig, bei der Aufnahme auf eine ausgeprägte und passende Emotionsebene zu achten. Bedenke, dass die menschliche Stimme der wichtigste Emotionsträger in beinahe jedem populären Musikstück darstellt. Da Músik in erster Linie von Emotion lebt, lohnt es sich also, hierauf besonderes Augenmerk zu legen. ;)

Die String-Pad-Sounds wirken leider recht billig - hier findest du sicherlich noch hochwertigere Klangerzeuger für deinen Song.

Die Instrumente sind allesamt ganz ordentlich performt, hier gibt es nicht viel zu meckern. Die gewählten Gitarrensounds wirken allerdings allesamt recht "flach" und technisch und könnten etwas mehr "Charakter" vertragen. Besonders problematisch ist hier allerdings die technische Umsetzung im Mix.

Sound:

Der Mix ist leider eine sehr deutliche Schwachstelle an deinem Song. Hier sollten einige Korrekturen erfolgen, um das Stück in einem aufgeräumteren, natürlicheren Klangbild zu präsentieren. Vor allem der Frequenzverlauf deiner Mischung wirkt leider sehr unnatürlich bzw. stehen die Frequenzen in einem unnatürlich Verhältnis zueinander. Dies ist vor allem auf das EQ-ing der Einzelsignale zurückzuführen.

Uns ist ein insgesamt scharfer Gesamtklang aufgefallen. Die Mischung hat etwas zu stark betonte hohe Frequenzanteile, wodurch ein sehr helles, dünnes und unangenehm "zischeliges" Klangbild entsteht, das bei lauteren Abhörlautstärken sogar Schmerzen verursachen kann. Hier kannst du ruhig einen Analyzer zur Hilfe zu nehmen. Dieser kann Probleme schnell aufzeigen und kann beim EQ-ing der Signale sehr hilfreich sein. Die problematischsten Signale wollen wir gleich gesondert ansprechen:

Die Bassdrum ist in deinem mix leider kaum hörbar. Hier solltest du den Pegel anheben und beim EQ-ing unbedingt darauf achten, dass der Grundtonbereich nicht zu kurz kommt.

Die Snare ist in deinem Mix extrem dünn geraten - auch hier ist der Grundtonbereich leider viel zu kurz gekommen. Außerdem besitzt die Snaredrum sehr schwache Transienten, überprüfe hier unbedingt nochmal die Kompression auf der Snare, um den Transienten herauszuarbeiten.

Die Shaker hast du deutlich zu hell eingestellt, wodurch dieses Element in den Höhen unangenehm "zischelig" wirkt. Auch dieser Aspekt hat natürlich einen deutlichen Einfluss auf das helle Klangbild deiner Mischung.

Als nächstes ist uns aufgefallen, dass deine Mischung ein sehr starkes Limiting in der Summe erfahren hat. Dies schränkt die Dynamik des Songs zu stark ein und führt zu Limitierungsartefakten und einem unnatürlichen, undynamischen Sound. In Zukunft solltest du mit dem Limiter etwas subtiler eingreifen, um der musikalischen Dynamik des Songs nicht zu schaden. Achte beim Limiting vor allem auf die Transienten und die Bassenergie, weil diese Elemente am ehesten angegriffen bzw. verzerrt werden. Beides ist in deiner Mischung leider der Fall.

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 5.0

Likes
(Öffentlich)
4

Stimmen wurden abgegeben.

Kommentare

Hier gelten die Community-Regeln, wie sie in der Netiquette festgehalten sind.

(( comment.username )) hat am (( comment.datetime )) eine Bewertung mit (( comment.avg_score | round)) Punkten abgegeben.
(( comment.username )) schrieb am (( comment.datetime ))
  • Song
  • Songwriting: (( comment.songwriting ))
  • Arrangement: (( comment.arrangement ))
  • Performance: (( comment.performance ))
  • Sound
  • Frequenzbild: (( comment.frequencies ))
  • Räumlichkeit: (( comment.spaciality ))
  • Dynamik: (( comment.dynamics ))
  • Lautstärkeverhältnisse: (( comment.loudness ))

(( comment.content ))

Hier gelten die Community-Regeln, wie sie in der Netiquette festgehalten sind.

(( child.username )) antwortete am (( child.datetime ))

(( child.content ))


Mehr Kommentare anzeigen