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Rage

dasegi

Länge: 05:31

Hochgeladen am: 12.07.2018 08:13 | Deutschland

Harter Rock mit Melodie.


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 8.0
  • Arrangement: 9.0
  • Performance: 8.0
  • Sound
  • Frequenzbild: 7.0
  • Räumlichkeit: 6.0
  • Dynamik: 5.0
  • Lautstärkeverhältnisse: 7.0

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 6
  • Arrangement: 6
  • Performance: 6
  • Sound
  • Frequenzbild: 3
  • Räumlichkeit: 2
  • Dynamik: 4
  • Lautstärkeverhältnisse: 5
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen recht "oldschooligen" Hardrock-Song im Stile der 80er-Jahre eingereicht. Die Riffs, Harmonien und Melodien sind dabei sehr stilsicher und genretypisch gestaltet. Auch die Lyrics sind sehr passend und die Klangauswahl der Instrumente und das Arrangement unterstützen sehr passend die Stimmung, die vom Text transportiert wird. Deine Komposition bedient sich insgesamt recht vielen Standards dieser Stilistik und wirkt dadurch im modernen Umfeld fast etwas "eingestaubt", aber im Großen und Ganzen ist der Song durchaus ordentlich umgesetzt.

Recording / Performance:

Die Phonetik des Sängers ist bei deinem Song leider nicht ganz optimal und wirkt oft noch recht gezwungen und unauthentisch. Es ist sehr wichtig, dass man bei den Aufnahmen auf eine korrekte und authentische Aussprache achtet. Hierbei kann auch ein Wörterbuch mit Lautschrift hilfreich sein. Bedenke, dass eine mäßige Aussprache das gesamte Klangbild des Songs beeinflusst und die Qualität des Stücks deutlich beeinträchtigt, da die Stimme an erster Stelle steht.

Achte beim Einsingen etwas mehr auf Details, da sich bereits bei der Aufnahme viel über die spätere Qualität sagen lässt. Je besser die Aufnahme, desto weniger muss man beim Editing bzw. Mixing korrigieren und eingreifen. Hier ist uns vor allem auch sehr phasiger Vocal-Sound aufgefallen, der sich oft auf ungünstige Kammfiltereffekte bei der akustischen Aufnahmesituation zurückführen lässt.

Die Gitarren sind im Großen und Ganzen ordentlich gespielt, allerdings konnte uns das Gitarrensolo noch nicht ganz überzeugen. Klanglich gehen die Sounds schon in die richtige Richtung, allerdings wirken die Gitarren leider auch noch etwas "charakterlos" und "glattgebügelt". Hier solltest du bereits bei der Produktion auf einen fetten und stilsicheren Gitarrensound achten. Unter Umständen hat aber auch die Bearbeitung in deiner Mischung hierauf einen negativen Einfluss, da du offenbar mit künstlichen Verbreiterungen gearbeitet hast - schade.

Sound:

Die Vocals sind in deinem Mix insgesamt sehr laut und vordergründig geraten. Ein homogeneres Verhältnis der Lautstärken hilft, den Instrumenten in der Mischung ihren Platz zuzuweisen. Hierbei sollte stets eine logische Hierarchie zwischen den Instrumenten bestehen. Bedenke, dass in dieser Stilistik die Vocals in der Band Platz nehmen sollten und die Gitarren nicht zu kurz kommen dürfen. ;)

Uns ist aufgefallen, dass du offenbar bei der Produktion deines Songs die Gitarren künstlich verbreitert hast, anstatt mit echten Dopplungen zu arbeiten. Dadurch entsteht ein recht unauthentisches und klanglich künstliches Klangbild und auch technisch betrachtet bekommt dein Mix dadurch eine ungünstige Überbreite, d.h. die Gitarren "verschwinden" bei einer Monosummierung. Bedenke auch, dass dadurch keine klare Panorama-Position entsteht, wodurch auch die räumliche Anordnung der Elemente sehr schwammig wird und nicht die gewünschte breite "Gitarrenwand" ensteht, die man bei dieser Stilistik gewohnt ist. Achte hier bei der Produktion und auch beim Mixing ein wenig mehr auf Natürlichkeit, auch im Hinblick auf die Stereobreite und etwaige künstliche Dopplungen. Es ist immer besser, wenn im Mix ein "echtes" Stereo angestrebt wird und gerade bei Gitarren nur bedingt mit künstlichen Dopplungen wie Chorus oder Spreading gearbeitet wird.

Besonders auffällig ist außerdem der Snare-Sound in deinem Mix. Hier wurden offenbar ein paar sehr fragwürdige Entscheidungen getroffen. Zunächst ist die Snare extrem dumpf und indirekt geraten und besitzt sehr viele "boomige" Tiefmitten. Die Attackphase und die Transienten kommen dagegen leider etwas zu kurz und die Snare ist deutlich zu weit hinten im Mix gelandet. Du solltest also unbedingt noch einmal das EQ-ing der Snare kontrollieren und versuchen, hier einen direkteren und natürlicheren Snare-Sound zu erreichen.

Des Weiteren ist uns auch aufgefallen, dass die Snare extrem viel Seitenenergie besitzt und damit deutlich in die Überbreite "rutscht". Dies ist immer ungünstig. Zum einen möchte man, dass die Snare als eines der wichtigsten Elemente im Mix auf jeden Fall beim Hörer gleichmäßig ankommt, also muss sie unbedingt monokompatibel sein und aus jedem Lautsprecher gleich gut wahrnehmbar sein, auch möchte man möglichst vermeiden, dass sich ungünstige Auslöschungen beim Abhören im Raum ergeben. Folglich befindet sich die Snare bei einer professionellen Mischung fast aller musikalischer Genre immer in der Stereomitte. Diese Bearbeitung solltes du also unbedingt überdenken. ;)

Die Gitarren sind für diese Stilistik deutlich zu leise und etwas drucklos geraten. Hebe den Pegel an, um eine schlüssigere Hierarchie zu erreichen und die Riffs nach vorne zu holen und versuche, den Grundtonbereich der Gitarren in den Tiefmitten stärker herauszuarbeiten.

Ganz im Stile der 80er-Jahre hast du mit recht vordergründigen und lauten Hallräumen in deiner Mischung gearbeitet. Im Grunde ist das eine passende Entscheidung, auch wenn dieses Klangbild natürlich nicht mehr wirklich modern ist. Allerdings wirken die gewählten Hallräume leider insgesamt recht künstlich, technisch und etwas "billig". Du findest sicherlich noch passendere Räumlichkeiten, die sich klanglich noch besser einfügen. ;)

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 5.3

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  • Song
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  • Sound
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