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Pop

Ein Teil von mir

Christian Stutzig

Länge: 03:42

Hochgeladen am: 11.07.2018 08:33 | Deutschland


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 8.2
  • Arrangement: 8.4
  • Performance: 7.8
  • Sound
  • Frequenzbild: 7.8
  • Räumlichkeit: 7.4
  • Dynamik: 8.0
  • Lautstärkeverhältnisse: 7.4

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 7
  • Arrangement: 5
  • Performance: 6
  • Sound
  • Frequenzbild: 5
  • Räumlichkeit: 5
  • Dynamik: 5
  • Lautstärkeverhältnisse: 6
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen stimmigen und netten Pop-Song mit klassischer "Liebeslied-Thematik" eingereicht. Bei der Begutachtung der Lyrics ist uns in erster Linie aufgefallen, dass man diese ein wenig frei interpretieren kann und die Botschaft, die vermittelt werden soll nicht ganz eindeutig ist. Die Worte zeigen dem Hörer nicht besonders klar auf, um was es dem Sänger geht und was er ausdrücken möchte. Versuche, dich beim Songwriting ein bisschen weniger auf "Plattitüden" und "Standards" zu stützen und etwas mehr Individualität einzubringen, das macht deine Stücke ehrlicher und persönlicher und fesselt den Hörer deutlich mehr. ;)

Die Komposition ist durchaus genre-typisch und stimmig. Harmonien und Melodien sind sehr angenehm und passend gestaltet. Dein Stück hat eine angenehme Songdynamik und der Spannungsbogen des Songs fesselt den Hörer. Der Refrain ist sehr eingängig und setzt sich deutlich und stimmig vom Rest des Arrangements ab. Somit wirkt diese Produktion nie langweilig und der Hörer weiß stets, in welcher Songpassage er sich gerade befindet.

Recording / Performance:

Die Vocal-Performance ist technisch ordentlich umgesetzt und sauber performt. Uns ist allerdings ein insgesamt etwas emotionsloser Stil aufgefallen. Gerade in dieser Stilistik ist es wichtig, bei der Aufnahme auf eine ausgeprägte und passende Emotionsebene zu achten. Bedenke, dass die menschliche Stimme der wichtigste Emotionsträger in beinahe jedem populären Musikstück darstellt. Da Músik in erster Linie von Emotion lebt, lohnt es sich also, hierauf besonderes Augenmerk zu legen. ;)

Die Band spielt insgesamt ganz ordentlich, allerdings wirkt das Band-Arrangement noch ein wenig "amateurhaft". Das liegt vor allem an der hierarchischen Gleichberechtigung. Dadurch entsteht ein leichter "Proberaum-Eindruck" à la "Jeder darf mal ran". Man könnte also versuchen, bereits auf Arrangement-Ebene etwas mehr Hierarchie und Struktur zwischen den Instrumenten einzubringen.

Sound:

Die Sibilanten (S-Laute) deiner Vocals sind etwas zu stark ausgeprägt. Sie wirken dadurch etwas “spitz” und “scharf”. Hier kann man mit einem De-Esser oder auch mit einem dynamischen EQ arbeiten, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Dennoch ist der Klang der Stimme in deiner Mischung recht indirekt. Die Stimme wird von anderen Elementen der Mischung maskiert und rückt dadurch in den Hintergrund. Versuche die Stimme durch eine Anhebung der Höhen und eine längere PreDelay – Zeit auf dem Hallraum näher an den Hörer zu holen. Die Vocals sind insgesamt auch recht "boomy" geraten. Du solltest die Energie in den Tiefmitten etwas schlanker gestalten, damit die Stimme eine passende Position im Mix einnehmen kann. Ein dynamischer EQ ist dafür meistens die ideale Wahl. ;)

Uns ist aufgefallen, dass der Basslauf in deinem Song unausgewogen ist. Der Bass ist dadurch in manchen Lagen (um 100 Hz) sehr laut, während er in anderen Lagen beinahe untergeht. Es macht durchaus Sinn, diese Spur mit einem (dynamischen) EQ anzupassen, damit ein gleichmäßiges Klangbild entsteht und der Bassbereich der gesamten Mischung etwas homogener wird.

Insgesamt wirken die Frequenzen in deinem Mix leider nicht ganz aufgeräumt und viele Elemente kommen sich gegenseitig in die Quere. Versuche, jedem Element einen passenden Platz im Frequenzgang zuzuweisen und mit entsprechendem EQ-ing eine Demaskierung zu erreichen, um ein transparenteres Bild zu schaffen. ;)

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 6.0

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5

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  • Lautstärkeverhältnisse: (( comment.loudness ))

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