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Pop

Face The Music

The Travelling Boy

Länge: 02:53

Hochgeladen am: 02.06.2018 07:06 |

Hallo liebe Kollegen, dieser Song ist eigentlich auf der akustischen Gitarre entstanden. Erst später hat er das Retro-Pop Arrangement bekommen. Ich hab ihn ausgewählt, weil er seit einiger Zeit in der Schublade liegt und es eigentlich verdient hat auch mal einem grössere Publikum vorgestellt zu werden :-) Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Hören und freue mich auf euer Feedback. Allen Teilnehmern viel Erfolg und ein herzliches Dankeschön an das HOFA Team.

Ha, …this was quite a ride. The song started on an acoustic guitar and received this retro-pop makeover in order to be pitched for TV. Unfortunately it didn’t find a home yet - maybe that makes it a perfect candidate ;-) …anyway have fun with it! Good luck to everyone who’s part in the contest and kudos to the entire HOFA team.


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 7.6
  • Arrangement: 8.6
  • Performance: 8.4
  • Sound
  • Frequenzbild: 8.7
  • Räumlichkeit: 8.2
  • Dynamik: 8.5
  • Lautstärkeverhältnisse: 8.3

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 8
  • Arrangement: 6
  • Performance: 4
  • Sound
  • Frequenzbild: 4
  • Räumlichkeit: 4
  • Dynamik: 4
  • Lautstärkeverhältnisse: 4
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen netten Pop-Song eingereicht, der vor allem auf Ebene der Komposition und des Songwritings sehr coole Ideen beinhaltet. Die Melodien, Harmonien und auch das Arrangement ist sehr stimmig und durchaus gut umgesetzt und es entsteht eine schöne Stimmung, die auch sehr gut zu diesem Genre passt. Problematisch sind allerdings vor allem die ausgewählten Klänge und die Mischung, die die musikalische Wirkung deines Songs leider deutlich abwerten.

Recording / Performance:

Insgesamt ergibt sich beim Hören leider recht deutlich der Eindruck einer Demo-Produktion, denn viele der verwendeten Sounds wirken sehr statisch und provisorisch programmiert - schade. Du solltest insgesamt unbedingt versuchen, wertigere und realistischere Klangerzeuger zu finden und auch beim Programming solltest du darauf achten, dass eine stimmige und realistische Dynamik entsteht - die verwendeten Sounds und die Performance der Instrumente sind natürlich die wichtigsten Bausteine eines jeden Songs, daher sollte man hier etwas mehr Wert auf Qualität legen, damit das Stück so richtig wirken kann. Aufgefallen sind uns übrigens vor allem der Klaviersound und die Drums, die beide sehr unecht und statisch klingen, aber auch der Lead Synth wirkt z.B. ein wenig charakterlos - hier kann man auch ruhig ein wenig mehr Individualität in Sachen Sounddesign einfließen lassen. ;)

Die Performance der Vocals ist nicht schlecht umgesetzt und technisch durchaus ordentlich. Hier ist es eher die klangliche Bearbeitung, die nicht ganz zur Wirkung des Stücks passt.

Sound:

Die Vocals hast du insgesamt sehr trocken belassen, wodurch hier leider der räumliche Kontext fehlt. Gerade im Pop-Bereich arbeitet man gerne mit deutlich wahrnehmbaren Hallräumen, die den Vocals Tiefe, Größe und "Prägnanz" verleihen und sie natürlich auch in einen Kontext zum Playback stellen - etwas mehr Räumlichkeit würde den Vocals also durchaus gut tun. ;)

Die Kompression der Vocals ist auffällig aggressiv umgesetzt. In diesem musikalischen Kontext würden wir dir eher zu einem etwas natürlicheren und dynamischeren Vocalsound raten. Hier solltest du vor allem auf die Regelzeiten des Kompressors achten und auch tendenziell mit niedrigeren Ratios arbeiten, um die Stimme weniger auffällig zu verdichten. Auch die Wahl des Kompressors hat darauf natürlich einen Einfluss. Übrigens: Gerade bei Vocals ist es oft notwendig oder zumindest hilfreich, die Kompressionsarbeit auf mehrere Kompressoren zu verteilen, die nacheinander mit unterschiedlichen Reaktionszeiten zugreifen.

Die Frequenzstaffelung ist in deinem Mix leider noch nicht optimal umgesetzt. Viele Elemente kommen sich gegenseitig in die Quere und bedienen sehr ähnliche Frequenzbereiche. Du solltest versuchen, jedem Instrument einen eigenen Platz im Song zuzuweisen (im Raum, in der Hierarchie aber eben auch im Frequenzgang), damit ein transparentes und "aufgeräumtes" Klangbild entstehen kann. Die Höhen sind in deiner Mischung insgesamt recht hell und präsent geraten, während die Tiefmitten leider ein wenig zu kurz kommen. In Summe solltest du also noch einmal das EQ-ing überprüfen, damit sich ein wärmeres und volleres Klangbild ergibt. Natürlich hat auch hier wieder die Wahl der verwendeten Klänge einen starken Einfluss, denn einige der verwendeten Sounds haben einen leichten "Plastik"-Charakter in den Präsenzen.

Der Einsatz von Räumlichkeiten in deinem Mix geht an sich schon in die richtige Richtung, wirkt aber leider noch ziemlich "planlos" und chaotisch. Du solltest auch hier also unbedingt versuchen, eine stringente und musikalisch sinnvolle Ordnung zu schaffen, damit jedes Element einen passenden Platz in der räumlichen Tiefe erhält. Tendenziell ist die Mischung für dieses Genre übrigens recht trocken geraten und könnte durchaus noch etwas mehr Hall und Delay vertragen. ;)

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 5.8

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(Öffentlich)
18

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Kommentare

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  • Song
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  • Arrangement: (( comment.arrangement ))
  • Performance: (( comment.performance ))
  • Sound
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  • Räumlichkeit: (( comment.spaciality ))
  • Dynamik: (( comment.dynamics ))
  • Lautstärkeverhältnisse: (( comment.loudness ))

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