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Do It Again

Johanna Rau

Länge: 04:18

Hochgeladen am: 08.07.2018 22:47 |


Bewertung COMMUNITY
  • Song
  • Songwriting: 8.1
  • Arrangement: 8.4
  • Performance: 8.4
  • Sound
  • Frequenzbild: 8.3
  • Räumlichkeit: 8.5
  • Dynamik: 8.3
  • Lautstärkeverhältnisse: 8.5

Bewertung HOFA
  • Song
  • Songwriting: 6
  • Arrangement: 5
  • Performance: 6
  • Sound
  • Frequenzbild: 3
  • Räumlichkeit: 4
  • Dynamik: 4
  • Lautstärkeverhältnisse: 3
Analyse HOFA

Songwriting & Arrangement:

Du hast einen netten und durchaus stimmungsvollen Akustik-Pop-Song eingereicht. Die Melodien und Harmonien sind dabei recht einfach aber dennoch passend gewählt.

Uns ist allerdings aufgefallen, dass der Refrain des Songs sich noch effektiver vom Rest des Songs absetzen könnte - er ist beim einfachen Anhören des Stücks leider kaum als solcher erkennbar. Bei Refrains ist es wichtig, dass diese sich klar von den Strophen unterscheiden, damit eine Steigerung der Spannung stattfindet und der Refrain besser ins Ohr geht. Diese Steigerung kann man z.B. durch einen Harmoniewechsel und / oder eine Verbreiterung im Stereopanorama erreichen – besonders die Rhythmusgruppe kann auch sehr viel dazu beitragen, dass sich ein Part des Songs vom anderen absetzt. Auch eine Erhöhung der Lautstärke oder andere Klangveränderungen können mittels Automationen für eine Steigerung eingesetzt werden.

Recording / Performance:

Die Performance der Gitarre und auch der Vocals sind durchaus passend und auch die emotionslos kommt gut rüber - sehr schön. Die perkussiven Elemente wirken etwas statisch, aber durchaus noch im Rahmen.

Sound:

Der Mix ist leider eine deutliche Schwachstelle an deinem Song. Hier gibt es noch einige "Baustellen", die man aufräumen sollte, um ein professionelleres Ergebnis zu erhalten. Insgesamt besitzt deine Mischung noch einen sehr "rohen" und "unbearbeiteten" Sound. Das kann natürlich manchmal ganz charmant sein, aber einige Stellen wirken leider doch noch sehr unkontrolliert.

Problematisch ist vor allem ein recht "zischeliger" und höhenlastiger Sound vor allem bei den Gitarren und Vocals, wodurch z.B. auch die Sibilanten deutlich und unangenehm hervorstechen. Hier könntest du also das EQ-ing noch etwas gemäßigter einstellen.

Die Vocals hast du sehr laut eingestellt, während der Rest des Songs leider etwas zu kurz kommt. Die Dynamik der Stimme wirkt in diesem Song auch etwas unkontrolliert – an manchen Stellen gehen Silben im Songkontext ein wenig unter, während andere sehr laut hervorstechen. Um diese Problematik in den Griff zu bekommen, kann man einen Kompressor einsetzen. Prinzipiell sollte man die Stimme so weit komprimieren, wie möglich – aber natürlich nur solange, wie das Material noch natürlich klingt und nicht beginnt zu „pumpen“. Durch die Verringerung der Dynamik durch einen Kompressor erhalten die Vocals ein besseres Durchsetzungsvermögen im Mix und ihre Sprachverständlichkeit wird deutlich erhöht.

Die Snare ist leider etwas flach, besitzt schwache Transienten und kann sich nicht optimal im Mix durchsetzen. Du solltest hier also EQ-ing und Kompression überprüfen und auch den Pegel ein wenig höher einstellen, damit sich die Snare besser hörbar platziert. ;)

Der verwendete Hallraum auf den Vocals wirkt leider noch etwas künstlich und aufgesetzt. Du findest sicherlich eine angenehmere, wärmere und passendere (virtuelle) Räumlichkeit, die die emotionale Wirkung des Songs noch besser unterstützt und sich natürlicher in das Klangbild einfügt.

Im folgenden Screenshot erkennst du den Frequenzgang deiner Mischung. Die untere, gestrichelte Kurve steht dabei für die durchschnittliche Energie des Frequenzspektrums über die Zeit, die obere Kurve zeigt die Peaks:

Gesamt-Score

Ø 5.6

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(Öffentlich)
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